Von Langeweile im Mund und anderen Erkenntnissen

Von meinem Ziel, bis Mitte März die 100kg zu unterschreiten, habe ich neulich noch großkotzig gesagt, es wäre geschafft. 

Pustekuchen! Nix is, meine Waage hat mich zwei Tage nach dem Post lachend angesehen und mir ein Snickers angeboten. Es waren wieder 102,8kg und auch wenn ich, dank FLÜ (Fettlogik überwinden) weiß, es ist vermutlich Wasser, was erst runter gegangen ist, nur um kurz danach wieder an mir Posten zu beziehen, ist das ein Rückschlag. Und ein ganz herber dazu, denn das heißt für mich, ich muss mehr tun, als ich dachte.

Ich habe vor etwas über zwei Wochen angefangen, meine Kalorien zu zählen. Das bedeutet auch, ich musste meine Mahlzeiten abwiegen. Blöderweise werden Kalorien ja gerne in XYZ kcal pro 100g/ml gemessen, was mich also dazu veranlasste, meine Küchenwaage wieder zu entstauben und mal zu gucken, wieviele Kalorientierchen sich denn nun tatsächlich in so einer Portion Nudeln oder Kartoffeln aufhalten. Zu Beginn habe ich akribisch abgewogen, immer auf 100g genau. 

Mein Tagesverbrauch lag über 2600kcal. 

Einerseits ist das eine recht große Zahl, andererseits musste ich feststellen,  dass ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich mal eben 1067kcal hat. Zwei davon und noch ganz unbedacht normal über den Tag gefüttert, eventuell meine 4-5 Becher Kaffee mit Zucker und Milch (3,5%) dann Zwischenzeitlich noch Kuchen und Abends einmal Spaghetti mit Tomatensoße… Und nicht eine Portion, sondern eher drei. Ich habe das normalerweise vorher gefuttert. Knappe 3200kcal. Kein Wunder, dass ich träge war. Hinzu kam ja noch die Cola oder der Orangensprudel und Abends der Alkohol. Ich habe völlig verkehrt gegessen. Klar ist ab und an ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich drin. Aber dann muss ich mich viel bewegen. Und nach Möglichkeit nur noch eine große Portion Möhren essen.

Nachdem ich nun tagelang abgewogen habe, haben sich nicht nur die Portionsgrößen geändert, sondern auch meine Sättigungsgrenze. Das heißt, ich habe jetzt endlich wieder Eine, ich erkenne wieder, was „satt“ ist. Das Gefühl hatte ich die letzten 20 Jahre nicht mehr und alleine dafür bin ich schon dankbar. Das bedeutet nämlich, dass ich dem unkontrollierten Essen jetzt entgegenwirken kann. Ich kann aufhören. Ich muss mich natürlich immer zusammen reißen, grade bei Sachen wie Pommes und Chickennuggets (selbst gemacht) und Nudeln mit Bolognese (vom Raben selbst gemacht). Gulasch mit Spätzle werden schwer und Colahuhn. Das sind eben so Sachen, die ich liebe. Und ich bewege mich noch nicht genug (ich fange Ende des Monats einen Job an, dann ändert sich das wieder) und weil ich so eine faule Socke bin, habe ich meinen Tagesverbrauch auf den Komawert gelegt. Das sind etwas über 2100 kcal, die ich täglich noch zu unterschreiten versuche. Dazu mindestens anderthalb Flaschen Wasser am Tag. Irgendwann lache ich die Waage aus!!! 
To be continued.. 

Von bösen Kalorientierchen, die Nachts heimlich die Klamotten enger nähen!

Ich kann mich nicht erinnern, je schlank oder zumindest normal gewichtig gewesen zu sein. Ich war immer moppelig, mit einem immensen Heißhunger auf Chips, Süßigkeiten, Eis, Nudeln und Pommes gesegnet. Was „satt“ ist, wusste ich nicht. Ich kannte nur „Magen leer“ und „ich Rolle“! 

Meine Mutter hat irgendwann versucht, den Knabberschrank unter Verschluss zu halten, was aber nur bedingt was gebracht hat. Wenn ich bei Freunden war, wurde mal eben das Taschengeld zusammen gekratzt und beim nächsten Laden eine Tüte Chips gekauft, die unbemerkt an meinen Eltern vorbeigemogelt, direkt am Abend noch eines unrühmlichen Todes sterben durfte. Oder ich habe, statt Schwarzbrot, Graubrot oder Obst/rohes Gemüse in mich zu stopfen, lieber ein paar Erdnussbutter-Marmelade-Sandwiches gefuttert. Oder wenns Obst sein musste, auch mal drei Bananen am Stück, die Kalorienbomben schlechthin. Und der Froster war auch zugänglich, wenn Eis da war, lebte auch das nicht lange. Irgendwann haben meine Eltern es aufgegeben, aber wenn ich dann irgendwo hin wollte, musste ich aufs Fahrrad steigen. Das war scheinbar auch gut so, sonst hätte ich als Jugendliche wahrscheinlich schon 100 Kilo auf die Waage gebracht, so waren es nur 70-75kg, für 14/15 Jahre mit 1,68m schon arg zu viel.

Inzwischen bin ich 32, bin 1,71m groß und wiege bzw. wog 104kg.

Vergangenheit, weil ich jetzt seit etwa einer Woche auf Abnehmkurs bin. Den Ausschlag dazu hat das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann gegeben. Sie ist unter Anderem als Erzaehlmirnix bekannt und betreibt zu Ihrem Buch auch den passenden Blog.

Ich verfolge Erzählmirnix auf Facebook schon eine ganze Weile und irgendwann rumorte das Buch durch den Blog. Ich las die Leseprobe und war ganz angetan. Doch es geriet in Vergessenheit und erst vor zwei oder drei Wochen erinnerte mich meine Schwägerin, selbst ein „großes Mädchen“, an das Buch. Sie hätte jetzt verstanden, warum sie selbst so dick wäre und was sie ändern kann, um Gewicht los zu werden. Sie lieh mir das Buch vor acht Tagen aus. Seit sechs Tagen zähle ich Kalorien und ich habe nicht nur 4kg in sechs Tagen verloren, sondern auch die hundert unterschritten. Ich bin jetzt ein UHu, unter Hundert.

Das Gewicht hatte ich zuletzt vor meiner letzten Schwangerschaft. 

Mit Hilfe von einer Kalorienzähl-App, einem Grundumsatzrechner und einer Kalorientabelle habe ich angefangen. Und mache weiter, denn meine Ziele sind folgende:

1.: 100kg unterschreiten bis Mitte März

2.: 90kg unterschreiten bis Ende August

3.: 80kg unterschreiten bis Ende 2017

4.: 70kg unterschreiten bis März 2018

5.: zum Schulbeginn 2018 67kg erreichen und halten. 

Dass das erste Ziel so schnell erreicht ist, hätte ich nie gedacht. Wir haben Ende Februar 2017!!! Damit gebe ich mir für 30 Kilo anderthalb Jahre, was extrem ehrgeizig ist. Aber machbar. Ich möchte dazu mit kleinen Gewichten arbeiten, um wenigstens ein bisschen was für meine schlaffen Muskeln zu tun und der liebe Nachbar hat mir sein Taebo-Basic-Programm via DVD angeboten. Wobei ich nicht weiß, ob ich meinem lädierten Knie dieses Rumhopsen antun kann.

Ich bin gespannt und werde berichten. Bis jetzt bin ich schon stolz, meinem inneren Schweinehund den Kampf angesagt und einen kleinen Erfolg eingeheimst zu haben. Und satt kenne ich zwar noch nicht, aber das kommt bestimmt noch!

Von Papier und Unzufriedenheit

Ich verteile in dem Ort, wo wir wohnen, den Sonntags-Tipp. Das ist ein kostenloses Werbe- bzw. Anzeigenblatt, was jeden Sonntag (auch Feiertags) in jeden Haushalt kommt, kleine Berichte zum Tagesgeschehen, Kontaktanzeigen, Suche/Biete/Tausche-Anzeigen und jede Menge aktuelle Werbung enthält. Auch, wenn in einem Haushalt kein Abo der regionalen Tageszeitung gebucht ist, der Sonntags-Tipp kommt trotzdem. Ein Geschenk des Verlages an JEDEN Haushalt im Landkreis. Ausser, es ist ausdrücklich verboten, was dann entweder beim Verlag gemeldet wird, oder durch kleine, aber auffällige Aufkleber am Briefkasten kund getan wird.

Ich verteile also jeden verf***ten Sonntag diese Zeitung, monatlich springen etwa 100 Euronen dabei rum. Dafür habe ich viel Lauferei, mein Knie wird immer schlimmer und ich kann nichtmal bis wenigstens halb 8 morgens schlafen. Und darf mich für lausige 100 Kröten den Monat von allerlei Leuten anpampen lassen, warum die Zeitung denn so spät käme (gegen halb 9 Uhr morgens finde ich doch zeitig genug, ich muss bis um halb zwölf meine letzte Zeitung ausgeliefert haben!) Und warum die denn schon wieder so nass wäre (es regnet!) und warum ich denn letzte Woche nicht da war und warum ich so unzuverlässig wäre undundund…

Liebe Leute, die Ihr jeden Sonntag eure KOSTENLOSE Zeitung auf dem Tisch habt: Erstens ist ihr baldiges Altpapier ein GESCHENK des Verlags, Zweitens: nein, sie haben keinen Anspruch auf eine Lieferung um 5 Uhr früh, diese Zeitung hat mit dem Lokalblatt nichts zu tun. Es ist der gleiche Verlag, aber diese Zeitung erhalten auch Nicht-Abonenten. Ich bekomme 15 Cent pro Zeitung, ich stehe am heiligen Sonntag ziemlich früh auf, verzichte auf den einzigen Tag in der Woche, an dem ich gemeinsam mit Mann und Kindern am Frühstückstisch hocken könnte, damit ich meinen Jungs auch mal ein Eis oder eine Kinderzeitschrift ausser der Reihe kaufen kann. Ich verzichte auf längeren Schlaf, auf Kuscheln mit dem Gatten, wach-auf-Küsse vom großen Kind und Mama-Gebrabbel vom Kleinen, damit Sie, verehrte Leserschaft, eine f*cking KOSTENLOSE Zeitung auf dem Tisch haben.

Ich war letzte Woche nicht da, weil meine Kinder mit hohem Fieber im Bett lagen. Ich bin später dran, weil mein Jüngster geweint hat, als Mama los wollte und ich ihn trösten musste, ich hinke, weil ich etwa zehn Kilo Papier auf meinem linken Arm balanciere und mit rechts ihren überaus schweren Köter vom Hals halten muss (die Leckerlis befinden sich immer links in der Tasche!!!)

Wenn ihr eine kostenlose Zeitung bekommt und den Zusteller mal trefft, fragt ihn, obs ihm gut geht, lächelt, dankt ihm. Er/Sie hat bestimmt auch Familie, die ihn/sie lieber zuhause hätte, als Papier schleppend unterwegs zu wissen. Die Bezahlung ist mies, das Wetter nimmt darauf keine Rücksicht und eine freundliche Begegnung trötet unheimlich über zahllose Unfreundliche hinweg 😉

Wut

Ich bin wütend. Mehr als das – ich könnte mich grade schälen, ohne Schmerz zu empfinden, so hoch ist mein derzeitiger Adrenalinspiegel!

Der Kern der Geschichte ansich ist kurz erzählt – ich wurde für mein Verhalten kritisiert, was meine Erziehung betrifft. Man lies mich weder ausreden, noch überhaupt zu Worte kommen. Und ich wurde damit, für mein Empfinden, als minderwertig hingestellt, als Mensch, der nicht richtig tickt!

Ergo bin ich wütend. Sauwütend! Unfassbar wütend!!! Und traurig, denn diese Worte, die mir heute Morgen an den Kopf geworfen wurden, tun auch weh!

Von vorne: K1 ist ein Rabauke. Ein großartiger Bruder, ein charmantes Bürschchen, ein Frechdachs… ein normales, 5jähriges Kind. Zumindest nach aussen. Zuhause steppt der Bär – da wird beim Einkaufen gerne mal so lange am Einkaufswagen gerüttelt (in dem der kleine Bruder sitzt), bis der Wagen fast umkippt. Muddi bekommt fast einen Herzinfarkt! Dann wird, trotz vormaliger Ansage, beim Wagen zu bleiben, durch die Gänge gerannt, alles aus den Regalen gezogen und gebrüllt, weil Muddi nicht die Bonbons einpackt. Muddi bekommt Wut und zischt schon, kurz vorm Explodieren. „Jetzt bleib am Wagen, verflixt, benimm dich nicht wie ein wilder Affe, wenn wir Zuhause sind, reden wir nochmal über die Bonbons!“ Man will schließlich irgendwann auch nach Hause, doch diese, ich nenne es mal „Ausfälle“, kosten nicht nur Nerven, sondern auch Zeit.

Das war nur das Beispiel Einkaufen. Zuhause wird nach Bitte nicht aufgeräumt. Auch nach Aufforderung nicht. Nach Mahnung mit Donnerwetter wird Muddi scheel angeschaut, die Schultern werden gezuckt und K1 spielt weiter – räumt auch noch 2 weitere Kisten dafür aus. Das Donnerwetter folgt, ich bin fast heiser, meine Halsschlagader platzt fast und endlich wird aufgeräumt. Zumindest so halb.

„Das ist mir zuviel, ich mag jetzt nicht mehr!“ „Wers unordentlich gemacht hat, machts auch wieder ordentlich, sonst mache ICH Ordnung und ob dein Spielzeug dann noch da ist…!“ „Neiiiiiin!“ *flitzt ins Zimmer und räumt auf*!!!

Täglicher Wahnsinn – für Einige völlig harmlos, weil, ist ja ein Kind. Ne, für mich die Todesfalle, K2 ist noch in einem Alter, in dem er Alles in den Mund nimmt und auch mal runterschluckt – da kann man noch so gut ein Auge drauf haben! Und K1 spielt nun ausgerechnet da mit sehr viel Plienskram (verschluckbare Kleinteile, für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet!), wo der Lütsche auch mal gerne rumtobt. Im Wohnzimmer nämlich. Und Mama und Papa wollen nach dem Abendessen auch nicht auf Lego treten – wem es schonmal barfuß passiert ist, weiß auch, warum! 😉

Also gilt die Regel: vorm Abendessen wird aufgeräumt, denn nach dem Essen gibts Zähneputzen, Hände waschen, ab ins Bett! Zähneputzen wird ignoriert, weil K1 bester Freund S. ja auch nicht putzt! o.O??? Glaube ich eher nicht, die Mama ist im zahnmedizinischen Bereich tätig, also wird sie da noch eher drauf Acht geben!

Das sind alles Beispiele, was so im Durchschnitt läuft. Für Jeden ist das harmlos – nicht aber für mich, die ja auch die Kleinigkeiten mitbekommt. Und auch die Dinge, die im Kindergarten passieren. Oder beim Spielen draussen. Und vor Allem, wenn das Kind nach Hause kommt und mit Schimpfworten jenseits von Gut und Böse um sich schmeißt. Oder mit Erkenntnissen, die völlig daneben sind. Von S. gelernt. Ein paar Beispiele? Gerne…:

„Du bist ne Frau und hast nix zu sagen!“

„Ich bin der Chef hier, du hast gefälligst Essen zu kochen und die Wohnung zu putzen!“

„Dir gehört der Hintern voll gehauen!“ (ich habe mal beim Besuch von S. bei uns die Keksdose zugemacht, nachdem die Hälfte der Keksdose schon von S. vernichtet wurde, danach kam der Spruch von Selbigem!)

„Nur blöde Leute ziehen nach *Ortwowirjetztwohnen*“

„Auf Erwachsene muss man nicht hören!“ (Zuvor gab es Gummitiere, die Kinder griffen auch zu, nach der dritten Handvoll schloss mein Mann allerdings die Tüte und verräumte sie im Süßkramkorb, an den K1 nie ohne zu fragen ran gehen würde. Als der Rabe dann zu K2 ins Zimmer ging, hörte er von S. den Spruch – am Abend bemerkten wir, dass die Tüte leer war.)

„Du blöde F**ze, lass mich los, ich muss nicht auf dich hören, du H*re!“ (im Beisein von mir und K’s Oma von S. zur Mutter, nachdem Mama gesagt hat, es wäre bald Zeit zu gehen! Nach der Ansage wurde Mama mit Fäusten gehauen – Mamas Reaktion bestand aus einem empöhrten Nach-Luft-schnappen-wie-ein-Fisch-an-Land und einem „Wir gehen gleich, wenn du dich nicht benimmst!“ – sie sind geblieben!!!)

Wenn S. was sagt, stimmt das. Bedingungslos. Und muss dann auch so stehen bleiben. Egal, ob Mama und Papa oder Oma und Onkel was Anderes sagen. Wenn S. sagt, der Himmel ist grün, dann ist das so. Weil S. Recht hat. Wir Alle kennen das garantiert von früher, wir hatten bestimmt Alle so einen Freund oder Freundin, die Recht hatte, egal, was den wirklichen Tatsachen entsprach. Ich kann mich daran erinnern, so eine Freundin gehabt zu haben. Sie hätte nur sagen müssen: Spring! Ich hätte gefragt, wie oft. Dummerweise hat mich diese Freundin zum Klauen animiert. Ich wurde erwischt und seit dem habe ich diese „Freundin“ gemieden. (Ist inzwischen wegen Diebstahl und Drogenbesitz vorbestraft, die Gute!)

Jedes Kind sollte spielen und Freu(n)de haben. Kontakt nach Aussen hin ist wichtig. Für mich als ehemalig sozialen Menschen war es das auch. (Inzwischen möchte ich am liebsten die halbe Menschheit erschießen und die andere Hälfte auf die frei gewordenen Länder verteilen – ich bin persönlich sozial selten kompatibel, dafür denke ich nicht Mainstram genug!)

Als liebende Eltern sahen wir uns nun gezwungen, irgendwo einzuhaken, um dem, nach unserer Meinung, schlechten Umgang irgendwie entgegen zu wirken. Das Ignorieren aller Ansagen von unsererseits, oder dem Onkel/der Oma/der Tante/ect. hat dazu geführt, dass ich an meiner Erziehung zweifelte und mich natürlich bei den Erziehern schlau gemacht habe. Ne, im Kindergarten ist Alles prima, könnte ne Phase sein, kriegen die aber nichts von mit, weil Alles normal ist. Aber sie beobachten das.

Nach weiterer, eingehender Beratung mit den Leuten aus dem näheren Umfeld und deren Sichtweisen, blieb am Ende nur ein Ergebnis stehen: Unabhängig voneinander hatten alle 5 befragten Delinquenten eine Kernaussage getroffen: S. ist ein schlechter Umgang, zu dominant, man sollte den Kontakt einschränken bzw. verbieten.

Das haben wir tatsächlich getan – vor über 4 Wochen habe ich ein Nachmittagsspielverbot der Mutter gegenüber ausgesprochen und den Shitstorm meines Lebens an mir selber erlebt! Wie könnte ich nur, ich würde mein Kind damit psychisch kaputt machen, ich nehme ihm den einzigen Freund, ich müsse mal meine Erziehung ändern (weil mein Kind sowas niiiiiie und nimmer nicht machen würde! O-Ton S-Mama) und ich spinne doch, das wäre Quälerei, ich sollte doch mal vom Jugendamt überprüft werden. Es waren plötzlich 5 Eltern gegen mich – wobei eine Mutter eine ehem. ist, die ihr Kind nur morgens zum Hort gebracht hatte, da Ferien.

Es wuchs irgendwie etwas Gras über die Sache, nachdem ich S. Mama mal in einer ruhigeren Minute zu verstehen gegeben habe, dass ich den Kontakt im Kindergarten nicht verhindern kann, aber das Spielen derzeit noch nicht möglich ist.

Heute morgen sprach S. Vater mich an, wann die Kinder denn endlich mal wieder zusammen spielen dürfen. Und ob ich denn jetzt endlich einsehen würde, dass es sich um Rabauken handelt, die eben rabaukig sein müssen und Flausen im Kopf hätten. Nachdem sich eine weitere Mutter eingemischt hat (Das ist so schlimm, der Kleine leidet ja darunter, ich bräuchte bald einen Psychologen für mein Kind, ich rede ihm ein, er wäre ein AK, würde er sich weiterhin so daneben benehmen… blahhhh!) und ich nicht einmal einen Satz beenden durfte UND noch angegriffen wurde (Das ist völliger Schwachsinn, was du da machst!), ist mir der Kragen geplatzt!

Nein, liebe Leute, es ist KEIN Schwachsinn – denn es ist mein Kind. Ich muss damit 24 Stunden zusammen leben, ich muss sehen, dass er grade läuft. Ich darf mir den Unfug anhören, den der Kleine nach Hause bringt und von dem ihn nicht mal der bebilderte Beweis abbringen kann. Ich habe hier ein aufmüpfiges Kerlchen sitzen, welches mich beleidigt und versucht, zu hauen, weil S. das mit seiner Mama auch darf. ICH BIN DER CHEF MEINER FAMILIE UND MUSS ZUM WOHLE ALLER FAMILIENMITGLIEDER HANDELN!!!

Und wenn das für euch bedeutet, kleingeistig, die ihr seid, dass mein Kind ein Roboter werden soll, dann bitte. Legt es euch so zurecht, wie ihr es verstehen wollt. Versteht nur die Hälfte von dem, worum es mir geht und die Hälfte auch noch völlig verkehrt. Ich will kein AK haben, was mit Wut und Zorn überall durch kommt. Ich will mich nicht um einen kleinen Menschen kümmern, der intolerant ist, was andere Meinungen betrifft. Ich will hier kein Kind sitzen haben, was den Unterschied zwischen dein und mein nicht kennt, weil es eh Alles bekommt. Ich habe kein Einzelkind, was erstmal mit seinen 5 Jahren das neueste Mariokart nebst Konsole geschenkt bekommt, weil es nicht mit dem besten Kumpel spielen darf und deswegen Mama und Papa voll nölt.

Nachdem ich das Verbot ausgesprochen habe und zudem ein Benimm-Watteball-Glas (für gutes Benehmen gibts einen Watteball, für sehr Schlechtes kommt einer weg und bei einem mitteligen Tag bleibts so, wie es ist! Für 5 Wattebälle gibts dieses oder jenes Spielzeug zurück, was vorher nach und nach einkassiert wurde!) eingeführt habe, hat K1 plötzlich wieder Benehmen. Die Flausen werden weniger, es hilft. Mir und dem Kind. Und so lange ich das Gefühl habe, ich helfe meinem Kind damit, so lange ziehe ich dieses Programm auch weiterhin durch.

Ich bin wütend! Weil ich Grenzen gesetzt habe, die Andere versuchen, vehement einzurennen. Weil Andere versuchen, mich zu brechen. Nur, um selber wieder ihre Ruhe zu haben!

Wenn schwarze Kleidung depressiv macht…

… müssten ganze Völker und Berufsgruppen mit Dauerdepressionen durch die Weltgeschichte wandern! Pfaffen zum Beispiel – hab schon schlecht gelaunte Pastoren gesehen, aber selten Welche mit dauerhaften Depressionen.

Entgegen der breiten Masse trage ich Schwarz, weil es zum Einen weniger Sortiererei beim Waschen gibt und zum Anderen, weil ich die Farbe mag.

Das heisst nicht, dass ich depressiv bin. Ich habe mein eigenes Bunt in Schwarz gefunden. B-)

Deine Unzuverlässigkeit k*tzt mich an!

Liebe X,

ich verstehe sehr gut, wie man dem Zeitplan hinterher rennt, wenn man zwei kleine Kinder hat. Ich verstehe auch, dass man als Selbstständige vor Allem zwei Dinge zeitgleich ist: Selbst und Ständig!

Ich verstehe auch, dass dein Ehemann und deine Kinder Mittags um 12 Uhr ihr Essen erwarten und auch keine Minute später bewirtet werden können, denn der Mittagsschlaf der Kinder ist fast noch wichtiger, wie die pünktliche Malzeit. Ich verstehe sehr gut, dass du für mich keine Zeit hast, wohl aber für die Freundin mit dem Pferd auf dem Hof nebenan, oder für die Frau, mit deren Tochter deine Kinder einmal in der Woche beim Turnen rumtoben. Oder für die Secondhand-Shop-Inhaberin, die nur mal kurz Irgendwas wollte. Dafür habe ich Verständnis, denn deine Prioritäten sind anders, als Meine es sind.

Aber es kotzt mich an, dass wir uns fest verabreden, damit die Kinder spielen können und du nicht kommst. Ich muss meinem Sohn erklären, warum sein Kumpel nicht kommen kann und darf die Tränen wegwischen und habe keine Antwort auf sein „Warum“! Weil du dich nicht für eine SMS, ne WhatsApp oder ein kurzes Telefonat bequemen kannst. Einmal kann das vorkommen, okay, vergessen!

Und ein zweites Mal verabreden wir uns, ich backe extra Kuchen für dich, weil du doch diese Allergie hast, sogar speziell… kaufe teurere Zutaten, als ich sie sonst benutze. Und du kommst wieder nicht. Ohne ein Wort, keine Nachricht, Nichts! Es kotzt mich an, dass ICH dich fragen muss, wo du denn warst. Und dein geheucheltes „Ach, ja, tut mir leid!“ kannst du dir abschminken. Aber gut, Jede(r) verdient eine dritte Chance.

Eine dritte Verabredung, dieses Mal mit freier Uhrzeit, einfach „so zwischen zwei und vier, wenn die Kinder wach sind“! Damit die Kinder den neuen Pool austesten können, mit Rutsche sogar. Ich habe extra meine letzten Erdbeeren vor meiner Familie gerettet, weil du sie gerne magst und deine Kinder sie ebenso lieben. Ich habe Kekse für die Kinder und sogar mal wieder anständigen Kaffee im Hause. UND ES KOTZT MICH AN!!! Dieses Mal reicht es, ich habe Geduld, ich habe Verständnis, aber es reicht einfach. Ich bin ein sehr toleranter Mensch, aber ich kann eine Sache auf den Tod nicht ausstehen und das ist UNZUVERLÄSSIGKEIT! Such dir deine Blöden woanders, ich kenne dich nicht mehr!

Wie, du willst darüber reden? Hat deine Mami dir nie beigebracht, dass man sich MELDET, wenn was dazwischen kommt? Das nennt man UMGANGSFORMEN! Eine Regel der HÖFLICHKEIT! Erzähle mir noch tausendmal, wie gut es deine Kinder bei dir haben und wie gut sie erzogen sind: wenn sie deine Unzuverlässigkeit lernen, ist Hopfen und Malz verloren! Ich sage: Auf nimmer Wiedersehen, schenks dir einfach, ich kenn dich nicht mehr!!!

 

 

Und ja, ich mache mir solche Mühen, wie allergiefrei zu backen, Erdbeeren horten und Kekse für Besuchskinder backen: weil ich ne Mama bin!!!

Die Krähe hat…

… ein neues Spielzeug!

Nein, ich muss sagen, ein Spielzeug ist es nicht, wohl aber ein wirklich toller Helfer in der Küche.

Er kann hacken, mahlen, dünsten, kochen, wiegen und sagt mir sogar, welche Zutat als nächstes in den Mixtopf kommt.

Die Rede ist vom Thermomix TM5 aus dem Hause Vorwerk. Ein wahrer Alleskönner und ich bin sehr überzeugt von meinem neuen Freund.

Seit dem 31.03. habe ich das gute Stück in meiner Küche stehen und koche seit seinem Einzug nicht mehr auf dem Herd (ausser meine Nudeln, denn ein Pfund Nudeln schafft er leider nicht, wohl aber die besteste Tomatensoße der Welt. Zumindest laut Sohnemann, und der muss es als Nudelspezialist ja wissen 😉 )

Ich wollte ihn eigentlich nicht haben. Eine Freundin hat ihn mir und ein paar Anderen vorgeführt und ich dachte, ich bräuchte ihn auch nicht. Denn Alles, was der kann, kann ich mit den Mitteln, die ich hier habe, auch. Gut, zugegeben, mein Mehl und mein Kaffeepulver selber mahlen, das kann ich nicht. Aber sonst…

Aber dann, weit nach dem Erlebniskochen bei meiner Freundin, kam das Kopfkino. Natürlich fragte ich bei ihr nach, wie denn Dieses wäre und Jenes und überhaupt.

Und irgendwann drückte sie mir einen Beratungsgutschein in die Hand. Ihre Teamleiterin würde sich melden und wir würden ein Gespräch vereinbaren. Und kurze Zeit später hatte ich tatsächlich einen Termin mit einer sehr sympathischen Dame und war mir dennoch sicher, der Thermomix und Ich, das passt nicht. Der ist zu teuer, der ist so groß, den brauche ich ansich nicht. Aber schön wäre es trotzdem, ihn mal bei mir erleben zu dürfen.

Mein Kopfkino war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – denn als die nette Dame vom Telefon mit meinem neuen, besten Freund auf der Matte stand, hatte ich Nichts zu verlieren. Ausser dem Erlebnis, ihn ständig um mich zu haben, den Thermomix. Jeden Tag frisches, gesundes, „chemiefreies“ und leckeres Brot zu backen, Gemüse so knackig und doch zart dünsten zu können, dass es schmeckt und so schnell und sparsam ein saumäßig leckeres Geschnetzeltes zu zaubern, dass sogar mein Sohn es liebt.

Die nette Dame ist jetzt auch meine Teamleiterin und meine Freundin hat eine neue Kollegin geworben – mich! Ich bin stolz, dieses wunderbare Geschenk an jede/n Hausfrau/mann vermitteln zu können und mich Thermomix-Repräsentantin nennen zu dürfen.

Mein Thermomix und ich sind inzwischen nicht nur ein eingespieltes Team, er hilft mir zudem auch beim Abnehmen (bis dato 5kg in einem Monat!), ich kann meinen Jüngsten mit frisch gekochten Breien verwöhnen und meine ganze Familie ist begeistert. Jetzt möchte sogar der weltbeste Ehemann von Allen (nämlich Meiner!) einen Küchenfreund für seine Arbeit haben!!!

Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe, dem Hause Vorwerk ein weiteres Mal den Vorzug gegenüber anderer, teils deutlich günstigerer Produkte, gegeben zu haben. Denn qualitativ spricht Alles für Vorwerk. Bis auf den Motor kann ich Alles, also den Mixtopf, alle Einsätze, den Varoma und den Spatel ohne Probleme in den Geschirrspüler packen. Ich habe während der Zubereitungsphasen tatsächlich Zeit, in Ruhe nochmal Duschen zu gehen, mit den Kindern zu spielen, den Tisch liebevoll herzurichten ect., während mein Essen vor sich hin (ge)kocht (wird). kein Aufpassen, damit Nichts anbrennt, keine lästige Rührerei im Topf – total klasse. Ich bin begeistert, meine Familie ist begeistert, Allen schmeckt es wunderbar. Wir sind zufrieden!

Interesse geweckt? Dann hier melden, Formular ausfüllen und Spaß haben!!!

Es lohnt sich!