Von Langeweile im Mund und anderen Erkenntnissen

Von meinem Ziel, bis Mitte März die 100kg zu unterschreiten, habe ich neulich noch großkotzig gesagt, es wäre geschafft. 

Pustekuchen! Nix is, meine Waage hat mich zwei Tage nach dem Post lachend angesehen und mir ein Snickers angeboten. Es waren wieder 102,8kg und auch wenn ich, dank FLÜ (Fettlogik überwinden) weiß, es ist vermutlich Wasser, was erst runter gegangen ist, nur um kurz danach wieder an mir Posten zu beziehen, ist das ein Rückschlag. Und ein ganz herber dazu, denn das heißt für mich, ich muss mehr tun, als ich dachte.

Ich habe vor etwas über zwei Wochen angefangen, meine Kalorien zu zählen. Das bedeutet auch, ich musste meine Mahlzeiten abwiegen. Blöderweise werden Kalorien ja gerne in XYZ kcal pro 100g/ml gemessen, was mich also dazu veranlasste, meine Küchenwaage wieder zu entstauben und mal zu gucken, wieviele Kalorientierchen sich denn nun tatsächlich in so einer Portion Nudeln oder Kartoffeln aufhalten. Zu Beginn habe ich akribisch abgewogen, immer auf 100g genau. 

Mein Tagesverbrauch lag über 2600kcal. 

Einerseits ist das eine recht große Zahl, andererseits musste ich feststellen,  dass ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich mal eben 1067kcal hat. Zwei davon und noch ganz unbedacht normal über den Tag gefüttert, eventuell meine 4-5 Becher Kaffee mit Zucker und Milch (3,5%) dann Zwischenzeitlich noch Kuchen und Abends einmal Spaghetti mit Tomatensoße… Und nicht eine Portion, sondern eher drei. Ich habe das normalerweise vorher gefuttert. Knappe 3200kcal. Kein Wunder, dass ich träge war. Hinzu kam ja noch die Cola oder der Orangensprudel und Abends der Alkohol. Ich habe völlig verkehrt gegessen. Klar ist ab und an ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich drin. Aber dann muss ich mich viel bewegen. Und nach Möglichkeit nur noch eine große Portion Möhren essen.

Nachdem ich nun tagelang abgewogen habe, haben sich nicht nur die Portionsgrößen geändert, sondern auch meine Sättigungsgrenze. Das heißt, ich habe jetzt endlich wieder Eine, ich erkenne wieder, was „satt“ ist. Das Gefühl hatte ich die letzten 20 Jahre nicht mehr und alleine dafür bin ich schon dankbar. Das bedeutet nämlich, dass ich dem unkontrollierten Essen jetzt entgegenwirken kann. Ich kann aufhören. Ich muss mich natürlich immer zusammen reißen, grade bei Sachen wie Pommes und Chickennuggets (selbst gemacht) und Nudeln mit Bolognese (vom Raben selbst gemacht). Gulasch mit Spätzle werden schwer und Colahuhn. Das sind eben so Sachen, die ich liebe. Und ich bewege mich noch nicht genug (ich fange Ende des Monats einen Job an, dann ändert sich das wieder) und weil ich so eine faule Socke bin, habe ich meinen Tagesverbrauch auf den Komawert gelegt. Das sind etwas über 2100 kcal, die ich täglich noch zu unterschreiten versuche. Dazu mindestens anderthalb Flaschen Wasser am Tag. Irgendwann lache ich die Waage aus!!! 
To be continued.. 

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