Von Jägern und Gejagten

Wie schon erwähnt, verteile ich Zeitung.

Ich hatte da letzte Woche einen Aufreger für mich drin: da hieß es, PETA hätte (mal wieder) beim Bundesjägertag gegen die Fuchsjagd protestiert. Mit dem Artikel war ein Bild abgedruckt, worauf ein paar Aktivisten und ein selbst geschriebenes Transparent zu sehen war, auf dem stand:

Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm. Bei Jägern ist das anders rum!

Dass ständig Hetze gegen Jäger gemacht wird, ist okay, es gibt genug schwarze Schafe, die nur des Tötens wegen einen Jagdschein machen. Aber dieser Spruch – als ob alle Jäger dumm wären.

Anscheinend denkt bei sogenannten Tierschutz-Aktivisten auch nur die Hälfte drüber nach, was da aus ihren Mündern kommt, aber selbst da bin ich mir nicht sonderlich sicher.

*.*.*

Der Jagdschein wird auch „das grüne Abitur“ genannt. Nahe Verwandte von mir haben einen Jagdschein gemacht und ich durfte selbst miterleben, wieviel ein zukünftiger Jäger erst lernen und tatsächlich auch können muss, bevor er das erste Mal zum Schießstand darf, um auf Tontauben oder Pappziele schießen zu dürfen.

Ein Jäger tötet nicht in erster Linie, er hegt und pflegt sein Revier. Er beobachtet. Er muss wissen, wieviele Tiere sich dort aufhalten (Populationsstatistik, schon mal gehört?) Er muss sehen, wenn Tiere krank sind, oder alt und vom Rudel ausgestoßen werden. Er muss anhand von Markierungen wie Fraßspuren, Fußspuren und Losungen (Kot) erkennen, welche Tiere er in seinem Revier hat. Er muss anhand von Geräuschen auseinander halten können, welche Tiere sich grade rufen. Ein Jäger muss sich auskennen in Tieranatomie, Tierkrankheiten (speziell zB. Fuchsbandwurm, Trechienen, Seuchenfraß ect.) und dazu muss er auch wissen, welche Bäume, Büsche und Sträucher er da nun vor sich hat. Ein guter Jäger kann anhand von Pfeiflauten ausmachen, wo die Beute hockt.

Das sind alles Dinge, zuzüglich zu Jagdzeiten, Brut- und Setzzeiten und Brunftzeit, Blühzeiten von Bäumen und Gräsern und dazu gehörig, welches Tier welche Pflanze als Nahrung bevorzugt, Gesetzestexten und dazu noch Waffenkunde, die ein Jäger können muss… BEVOR er zur Waffe greifen darf!

Ein Jäger schießt nicht wild um sich, er muss zielen lernen und abdrücken, wenn es Zeit ist. Er tötet nicht einfach, was ihm vor die Flinte kommt (zumindest gilt das für gute Jäger) sondern er nimmt die schwachen, kranken und alten Tiere zuerst, bevor er zu den jüngeren Tieren über geht. Ein Jäger hat den Auftrag, die Wildpopulation/den Wildbestand in seinem Revier auf einem statistisch gesunden Niveau zu halten. Das bedeutet, dass er einigen Tieren das Leben nimmt, wenn es zu viele sind. Er hat die Pflicht, sowohl Wild als auch Wald und Flur zu hegen!

Das heißt auch, er muss ausrücken, wenn ein Reh/Wildschwein überfahren wird und in den Wald läuft. Er muss hinterher und das verletzte Tier erlösen. Denn es hat kein Krankenhaus im Wald, was sich der Knochenbrüche und inneren Verletzungen annimmt. Oder ne Apotheke, wo das Tier Nachts Mittel gegen Kopfschmerzen her bekommt!!! Er muss die Tiere töten, um ihnen einen qualvollen Tod zu ersparen und einen gesunden Bestand zu haben.

Das widerrum heißt, der Jäger muss die Füchse töten. Und die netten Bambis. Und die tausend kleinen Klopfer… und wie niedlich die Tiere auch sind, zu viele Tiere schaden dem Wald! Er MUSS sie töten, das ist seine Pflicht, die er eingegangen ist, als er die Jagdeignungsprüfung abgelegt hat! Und es soll auch Jäger geben, die nicht gerne zur Waffe greifen.

Stellen wir uns vor, die Jäger aus ganz Deutschland legen für ein Jahr die Waffen nieder und schießen Nichts ab. Nicht die kleinste Maus! Und sie würden dann auch keine Revierhege machen. Was würde passieren?

Schon mal Wildschweine im Hinterhof oder im Garten gehabt? Ne? Dann schon – weil sie frech werden und ausweichen müssen, im Wald ist es nämlich zu eng. Da leben nämlich so viele Hasen und Kaninchen, die sich völlig ramdösig vermehren- Ist ja keiner da, der sie kurz hält, ausser dem Fuchs. Ne, der Fuchs geht auch zu den Menschen, ist ja kein Zaun da oder Ähnliche Hindernisse, vom Jäger aufgestellt. Da kommt man leichter ans Futter. Und die Hühnerställe erst, hach, schön. Und im Wald, da stehen ja überall Rehe rum, rennen auf die Strasse, (wir erinnern uns, keine Wildzäune bzw. kaputt getreten!) werden tot gefahren und die, die nicht zu Hauptverkehrszeiten unterwegs sind, die fressen den Bäumen die Rinde weg, dass die Bäume sterben. Wieso auch nicht, ohne Bäume gehts doch aus. Da sitzen dann eben die Greifvögel auf den Zäunen in der Nachbarschaft und machen Jagd auf Miezi und Murrle, die haben grade Junge bekommen. Lecker, Katzenbraten! Waschbären stöbern bald nicht mehr in den Wiesen und Teichen nach Fressbarem, nö, die haben wir auch dann schnell im Sommer Abends auf der Terasse oder im Keller hocken. Waschbären sind übrigens bissig, genauso wie Marder. Die stöbern dann unsere Dachböden und Autos nach Gummi durch, weil sie das so gerne mögen. Lieber als Mäuse übrigens, wenn sie es denn bekommen können.

Dann sind da die ganzen Sonntagsspaziergänger, die gerne durch den Wald gehen und die gute Luft genießen. Die müssen sehr aufpassen – wenn so ein Fuchs oder Waschbär Tollwut hat, die sich ja nun ohne Kontrolle vermehren kann, wird er nicht vor Menschen Halt machen. Die Biester fallen Menschen an, einfach so. Gut, die Seuche lässt sich behandeln, aber muss ja nicht sein. Und wer dann noch einen Hasen- oder Rehbraten auf dem Tisch haben möchte, bekommt natürlich nur extrem teueren Auslandsimport und der schmeckt nicht mal.

 

Ich will so ein Szenario nicht erleben müssen. Nicht alle Jäger töten aus purer Mordlust. Der normale Jäger zahlt erstmal viel Geld für seinen Jagdschein und darf erst recht spät an die Waffe, ein eigenes Jagdrevier hat auch nicht gleich Jeder. Der Jagdschein ist eine Verantwortung, die man vom Land übertragen bekommt, damit genau so ein Szenario wie oben beschrieben NICHT passiert.

Liebe Tierschützer, denkt zweimal nach, bevor ihr einmal ein Urteil fällt.

 

Von Papier und Unzufriedenheit

Ich verteile in dem Ort, wo wir wohnen, den Sonntags-Tipp. Das ist ein kostenloses Werbe- bzw. Anzeigenblatt, was jeden Sonntag (auch Feiertags) in jeden Haushalt kommt, kleine Berichte zum Tagesgeschehen, Kontaktanzeigen, Suche/Biete/Tausche-Anzeigen und jede Menge aktuelle Werbung enthält. Auch, wenn in einem Haushalt kein Abo der regionalen Tageszeitung gebucht ist, der Sonntags-Tipp kommt trotzdem. Ein Geschenk des Verlages an JEDEN Haushalt im Landkreis. Ausser, es ist ausdrücklich verboten, was dann entweder beim Verlag gemeldet wird, oder durch kleine, aber auffällige Aufkleber am Briefkasten kund getan wird.

Ich verteile also jeden verf***ten Sonntag diese Zeitung, monatlich springen etwa 100 Euronen dabei rum. Dafür habe ich viel Lauferei, mein Knie wird immer schlimmer und ich kann nichtmal bis wenigstens halb 8 morgens schlafen. Und darf mich für lausige 100 Kröten den Monat von allerlei Leuten anpampen lassen, warum die Zeitung denn so spät käme (gegen halb 9 Uhr morgens finde ich doch zeitig genug, ich muss bis um halb zwölf meine letzte Zeitung ausgeliefert haben!) Und warum die denn schon wieder so nass wäre (es regnet!) und warum ich denn letzte Woche nicht da war und warum ich so unzuverlässig wäre undundund…

Liebe Leute, die Ihr jeden Sonntag eure KOSTENLOSE Zeitung auf dem Tisch habt: Erstens ist ihr baldiges Altpapier ein GESCHENK des Verlags, Zweitens: nein, sie haben keinen Anspruch auf eine Lieferung um 5 Uhr früh, diese Zeitung hat mit dem Lokalblatt nichts zu tun. Es ist der gleiche Verlag, aber diese Zeitung erhalten auch Nicht-Abonenten. Ich bekomme 15 Cent pro Zeitung, ich stehe am heiligen Sonntag ziemlich früh auf, verzichte auf den einzigen Tag in der Woche, an dem ich gemeinsam mit Mann und Kindern am Frühstückstisch hocken könnte, damit ich meinen Jungs auch mal ein Eis oder eine Kinderzeitschrift ausser der Reihe kaufen kann. Ich verzichte auf längeren Schlaf, auf Kuscheln mit dem Gatten, wach-auf-Küsse vom großen Kind und Mama-Gebrabbel vom Kleinen, damit Sie, verehrte Leserschaft, eine f*cking KOSTENLOSE Zeitung auf dem Tisch haben.

Ich war letzte Woche nicht da, weil meine Kinder mit hohem Fieber im Bett lagen. Ich bin später dran, weil mein Jüngster geweint hat, als Mama los wollte und ich ihn trösten musste, ich hinke, weil ich etwa zehn Kilo Papier auf meinem linken Arm balanciere und mit rechts ihren überaus schweren Köter vom Hals halten muss (die Leckerlis befinden sich immer links in der Tasche!!!)

Wenn ihr eine kostenlose Zeitung bekommt und den Zusteller mal trefft, fragt ihn, obs ihm gut geht, lächelt, dankt ihm. Er/Sie hat bestimmt auch Familie, die ihn/sie lieber zuhause hätte, als Papier schleppend unterwegs zu wissen. Die Bezahlung ist mies, das Wetter nimmt darauf keine Rücksicht und eine freundliche Begegnung trötet unheimlich über zahllose Unfreundliche hinweg😉

Wut

Ich bin wütend. Mehr als das – ich könnte mich grade schälen, ohne Schmerz zu empfinden, so hoch ist mein derzeitiger Adrenalinspiegel!

Der Kern der Geschichte ansich ist kurz erzählt – ich wurde für mein Verhalten kritisiert, was meine Erziehung betrifft. Man lies mich weder ausreden, noch überhaupt zu Worte kommen. Und ich wurde damit, für mein Empfinden, als minderwertig hingestellt, als Mensch, der nicht richtig tickt!

Ergo bin ich wütend. Sauwütend! Unfassbar wütend!!! Und traurig, denn diese Worte, die mir heute Morgen an den Kopf geworfen wurden, tun auch weh!

Von vorne: K1 ist ein Rabauke. Ein großartiger Bruder, ein charmantes Bürschchen, ein Frechdachs… ein normales, 5jähriges Kind. Zumindest nach aussen. Zuhause steppt der Bär – da wird beim Einkaufen gerne mal so lange am Einkaufswagen gerüttelt (in dem der kleine Bruder sitzt), bis der Wagen fast umkippt. Muddi bekommt fast einen Herzinfarkt! Dann wird, trotz vormaliger Ansage, beim Wagen zu bleiben, durch die Gänge gerannt, alles aus den Regalen gezogen und gebrüllt, weil Muddi nicht die Bonbons einpackt. Muddi bekommt Wut und zischt schon, kurz vorm Explodieren. „Jetzt bleib am Wagen, verflixt, benimm dich nicht wie ein wilder Affe, wenn wir Zuhause sind, reden wir nochmal über die Bonbons!“ Man will schließlich irgendwann auch nach Hause, doch diese, ich nenne es mal „Ausfälle“, kosten nicht nur Nerven, sondern auch Zeit.

Das war nur das Beispiel Einkaufen. Zuhause wird nach Bitte nicht aufgeräumt. Auch nach Aufforderung nicht. Nach Mahnung mit Donnerwetter wird Muddi scheel angeschaut, die Schultern werden gezuckt und K1 spielt weiter – räumt auch noch 2 weitere Kisten dafür aus. Das Donnerwetter folgt, ich bin fast heiser, meine Halsschlagader platzt fast und endlich wird aufgeräumt. Zumindest so halb.

„Das ist mir zuviel, ich mag jetzt nicht mehr!“ „Wers unordentlich gemacht hat, machts auch wieder ordentlich, sonst mache ICH Ordnung und ob dein Spielzeug dann noch da ist…!“ „Neiiiiiin!“ *flitzt ins Zimmer und räumt auf*!!!

Täglicher Wahnsinn – für Einige völlig harmlos, weil, ist ja ein Kind. Ne, für mich die Todesfalle, K2 ist noch in einem Alter, in dem er Alles in den Mund nimmt und auch mal runterschluckt – da kann man noch so gut ein Auge drauf haben! Und K1 spielt nun ausgerechnet da mit sehr viel Plienskram (verschluckbare Kleinteile, für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet!), wo der Lütsche auch mal gerne rumtobt. Im Wohnzimmer nämlich. Und Mama und Papa wollen nach dem Abendessen auch nicht auf Lego treten – wem es schonmal barfuß passiert ist, weiß auch, warum!😉

Also gilt die Regel: vorm Abendessen wird aufgeräumt, denn nach dem Essen gibts Zähneputzen, Hände waschen, ab ins Bett! Zähneputzen wird ignoriert, weil K1 bester Freund S. ja auch nicht putzt! o.O??? Glaube ich eher nicht, die Mama ist im zahnmedizinischen Bereich tätig, also wird sie da noch eher drauf Acht geben!

Das sind alles Beispiele, was so im Durchschnitt läuft. Für Jeden ist das harmlos – nicht aber für mich, die ja auch die Kleinigkeiten mitbekommt. Und auch die Dinge, die im Kindergarten passieren. Oder beim Spielen draussen. Und vor Allem, wenn das Kind nach Hause kommt und mit Schimpfworten jenseits von Gut und Böse um sich schmeißt. Oder mit Erkenntnissen, die völlig daneben sind. Von S. gelernt. Ein paar Beispiele? Gerne…:

„Du bist ne Frau und hast nix zu sagen!“

„Ich bin der Chef hier, du hast gefälligst Essen zu kochen und die Wohnung zu putzen!“

„Dir gehört der Hintern voll gehauen!“ (ich habe mal beim Besuch von S. bei uns die Keksdose zugemacht, nachdem die Hälfte der Keksdose schon von S. vernichtet wurde, danach kam der Spruch von Selbigem!)

„Nur blöde Leute ziehen nach *Ortwowirjetztwohnen*“

„Auf Erwachsene muss man nicht hören!“ (Zuvor gab es Gummitiere, die Kinder griffen auch zu, nach der dritten Handvoll schloss mein Mann allerdings die Tüte und verräumte sie im Süßkramkorb, an den K1 nie ohne zu fragen ran gehen würde. Als der Rabe dann zu K2 ins Zimmer ging, hörte er von S. den Spruch – am Abend bemerkten wir, dass die Tüte leer war.)

„Du blöde F**ze, lass mich los, ich muss nicht auf dich hören, du H*re!“ (im Beisein von mir und K’s Oma von S. zur Mutter, nachdem Mama gesagt hat, es wäre bald Zeit zu gehen! Nach der Ansage wurde Mama mit Fäusten gehauen – Mamas Reaktion bestand aus einem empöhrten Nach-Luft-schnappen-wie-ein-Fisch-an-Land und einem „Wir gehen gleich, wenn du dich nicht benimmst!“ – sie sind geblieben!!!)

Wenn S. was sagt, stimmt das. Bedingungslos. Und muss dann auch so stehen bleiben. Egal, ob Mama und Papa oder Oma und Onkel was Anderes sagen. Wenn S. sagt, der Himmel ist grün, dann ist das so. Weil S. Recht hat. Wir Alle kennen das garantiert von früher, wir hatten bestimmt Alle so einen Freund oder Freundin, die Recht hatte, egal, was den wirklichen Tatsachen entsprach. Ich kann mich daran erinnern, so eine Freundin gehabt zu haben. Sie hätte nur sagen müssen: Spring! Ich hätte gefragt, wie oft. Dummerweise hat mich diese Freundin zum Klauen animiert. Ich wurde erwischt und seit dem habe ich diese „Freundin“ gemieden. (Ist inzwischen wegen Diebstahl und Drogenbesitz vorbestraft, die Gute!)

Jedes Kind sollte spielen und Freu(n)de haben. Kontakt nach Aussen hin ist wichtig. Für mich als ehemalig sozialen Menschen war es das auch. (Inzwischen möchte ich am liebsten die halbe Menschheit erschießen und die andere Hälfte auf die frei gewordenen Länder verteilen – ich bin persönlich sozial selten kompatibel, dafür denke ich nicht Mainstram genug!)

Als liebende Eltern sahen wir uns nun gezwungen, irgendwo einzuhaken, um dem, nach unserer Meinung, schlechten Umgang irgendwie entgegen zu wirken. Das Ignorieren aller Ansagen von unsererseits, oder dem Onkel/der Oma/der Tante/ect. hat dazu geführt, dass ich an meiner Erziehung zweifelte und mich natürlich bei den Erziehern schlau gemacht habe. Ne, im Kindergarten ist Alles prima, könnte ne Phase sein, kriegen die aber nichts von mit, weil Alles normal ist. Aber sie beobachten das.

Nach weiterer, eingehender Beratung mit den Leuten aus dem näheren Umfeld und deren Sichtweisen, blieb am Ende nur ein Ergebnis stehen: Unabhängig voneinander hatten alle 5 befragten Delinquenten eine Kernaussage getroffen: S. ist ein schlechter Umgang, zu dominant, man sollte den Kontakt einschränken bzw. verbieten.

Das haben wir tatsächlich getan – vor über 4 Wochen habe ich ein Nachmittagsspielverbot der Mutter gegenüber ausgesprochen und den Shitstorm meines Lebens an mir selber erlebt! Wie könnte ich nur, ich würde mein Kind damit psychisch kaputt machen, ich nehme ihm den einzigen Freund, ich müsse mal meine Erziehung ändern (weil mein Kind sowas niiiiiie und nimmer nicht machen würde! O-Ton S-Mama) und ich spinne doch, das wäre Quälerei, ich sollte doch mal vom Jugendamt überprüft werden. Es waren plötzlich 5 Eltern gegen mich – wobei eine Mutter eine ehem. ist, die ihr Kind nur morgens zum Hort gebracht hatte, da Ferien.

Es wuchs irgendwie etwas Gras über die Sache, nachdem ich S. Mama mal in einer ruhigeren Minute zu verstehen gegeben habe, dass ich den Kontakt im Kindergarten nicht verhindern kann, aber das Spielen derzeit noch nicht möglich ist.

Heute morgen sprach S. Vater mich an, wann die Kinder denn endlich mal wieder zusammen spielen dürfen. Und ob ich denn jetzt endlich einsehen würde, dass es sich um Rabauken handelt, die eben rabaukig sein müssen und Flausen im Kopf hätten. Nachdem sich eine weitere Mutter eingemischt hat (Das ist so schlimm, der Kleine leidet ja darunter, ich bräuchte bald einen Psychologen für mein Kind, ich rede ihm ein, er wäre ein AK, würde er sich weiterhin so daneben benehmen… blahhhh!) und ich nicht einmal einen Satz beenden durfte UND noch angegriffen wurde (Das ist völliger Schwachsinn, was du da machst!), ist mir der Kragen geplatzt!

Nein, liebe Leute, es ist KEIN Schwachsinn – denn es ist mein Kind. Ich muss damit 24 Stunden zusammen leben, ich muss sehen, dass er grade läuft. Ich darf mir den Unfug anhören, den der Kleine nach Hause bringt und von dem ihn nicht mal der bebilderte Beweis abbringen kann. Ich habe hier ein aufmüpfiges Kerlchen sitzen, welches mich beleidigt und versucht, zu hauen, weil S. das mit seiner Mama auch darf. ICH BIN DER CHEF MEINER FAMILIE UND MUSS ZUM WOHLE ALLER FAMILIENMITGLIEDER HANDELN!!!

Und wenn das für euch bedeutet, kleingeistig, die ihr seid, dass mein Kind ein Roboter werden soll, dann bitte. Legt es euch so zurecht, wie ihr es verstehen wollt. Versteht nur die Hälfte von dem, worum es mir geht und die Hälfte auch noch völlig verkehrt. Ich will kein AK haben, was mit Wut und Zorn überall durch kommt. Ich will mich nicht um einen kleinen Menschen kümmern, der intolerant ist, was andere Meinungen betrifft. Ich will hier kein Kind sitzen haben, was den Unterschied zwischen dein und mein nicht kennt, weil es eh Alles bekommt. Ich habe kein Einzelkind, was erstmal mit seinen 5 Jahren das neueste Mariokart nebst Konsole geschenkt bekommt, weil es nicht mit dem besten Kumpel spielen darf und deswegen Mama und Papa voll nölt.

Nachdem ich das Verbot ausgesprochen habe und zudem ein Benimm-Watteball-Glas (für gutes Benehmen gibts einen Watteball, für sehr Schlechtes kommt einer weg und bei einem mitteligen Tag bleibts so, wie es ist! Für 5 Wattebälle gibts dieses oder jenes Spielzeug zurück, was vorher nach und nach einkassiert wurde!) eingeführt habe, hat K1 plötzlich wieder Benehmen. Die Flausen werden weniger, es hilft. Mir und dem Kind. Und so lange ich das Gefühl habe, ich helfe meinem Kind damit, so lange ziehe ich dieses Programm auch weiterhin durch.

Ich bin wütend! Weil ich Grenzen gesetzt habe, die Andere versuchen, vehement einzurennen. Weil Andere versuchen, mich zu brechen. Nur, um selber wieder ihre Ruhe zu haben!

Wenn schwarze Kleidung depressiv macht…

… müssten ganze Völker und Berufsgruppen mit Dauerdepressionen durch die Weltgeschichte wandern! Pfaffen zum Beispiel – hab schon schlecht gelaunte Pastoren gesehen, aber selten Welche mit dauerhaften Depressionen.

Entgegen der breiten Masse trage ich Schwarz, weil es zum Einen weniger Sortiererei beim Waschen gibt und zum Anderen, weil ich die Farbe mag.

Das heisst nicht, dass ich depressiv bin. Ich habe mein eigenes Bunt in Schwarz gefunden. B-)

Deine Unzuverlässigkeit k*tzt mich an!

Liebe X,

ich verstehe sehr gut, wie man dem Zeitplan hinterher rennt, wenn man zwei kleine Kinder hat. Ich verstehe auch, dass man als Selbstständige vor Allem zwei Dinge zeitgleich ist: Selbst und Ständig!

Ich verstehe auch, dass dein Ehemann und deine Kinder Mittags um 12 Uhr ihr Essen erwarten und auch keine Minute später bewirtet werden können, denn der Mittagsschlaf der Kinder ist fast noch wichtiger, wie die pünktliche Malzeit. Ich verstehe sehr gut, dass du für mich keine Zeit hast, wohl aber für die Freundin mit dem Pferd auf dem Hof nebenan, oder für die Frau, mit deren Tochter deine Kinder einmal in der Woche beim Turnen rumtoben. Oder für die Secondhand-Shop-Inhaberin, die nur mal kurz Irgendwas wollte. Dafür habe ich Verständnis, denn deine Prioritäten sind anders, als Meine es sind.

Aber es kotzt mich an, dass wir uns fest verabreden, damit die Kinder spielen können und du nicht kommst. Ich muss meinem Sohn erklären, warum sein Kumpel nicht kommen kann und darf die Tränen wegwischen und habe keine Antwort auf sein „Warum“! Weil du dich nicht für eine SMS, ne WhatsApp oder ein kurzes Telefonat bequemen kannst. Einmal kann das vorkommen, okay, vergessen!

Und ein zweites Mal verabreden wir uns, ich backe extra Kuchen für dich, weil du doch diese Allergie hast, sogar speziell… kaufe teurere Zutaten, als ich sie sonst benutze. Und du kommst wieder nicht. Ohne ein Wort, keine Nachricht, Nichts! Es kotzt mich an, dass ICH dich fragen muss, wo du denn warst. Und dein geheucheltes „Ach, ja, tut mir leid!“ kannst du dir abschminken. Aber gut, Jede(r) verdient eine dritte Chance.

Eine dritte Verabredung, dieses Mal mit freier Uhrzeit, einfach „so zwischen zwei und vier, wenn die Kinder wach sind“! Damit die Kinder den neuen Pool austesten können, mit Rutsche sogar. Ich habe extra meine letzten Erdbeeren vor meiner Familie gerettet, weil du sie gerne magst und deine Kinder sie ebenso lieben. Ich habe Kekse für die Kinder und sogar mal wieder anständigen Kaffee im Hause. UND ES KOTZT MICH AN!!! Dieses Mal reicht es, ich habe Geduld, ich habe Verständnis, aber es reicht einfach. Ich bin ein sehr toleranter Mensch, aber ich kann eine Sache auf den Tod nicht ausstehen und das ist UNZUVERLÄSSIGKEIT! Such dir deine Blöden woanders, ich kenne dich nicht mehr!

Wie, du willst darüber reden? Hat deine Mami dir nie beigebracht, dass man sich MELDET, wenn was dazwischen kommt? Das nennt man UMGANGSFORMEN! Eine Regel der HÖFLICHKEIT! Erzähle mir noch tausendmal, wie gut es deine Kinder bei dir haben und wie gut sie erzogen sind: wenn sie deine Unzuverlässigkeit lernen, ist Hopfen und Malz verloren! Ich sage: Auf nimmer Wiedersehen, schenks dir einfach, ich kenn dich nicht mehr!!!

 

 

Und ja, ich mache mir solche Mühen, wie allergiefrei zu backen, Erdbeeren horten und Kekse für Besuchskinder backen: weil ich ne Mama bin!!!

Vom Gewinnen und Verlieren…

… oder warum ich den Sinn von Wettbewerben bis heute nicht verstanden habe!

Mein Sohn spielt Fußball, bzw. er versucht es. So mit knappen 5 Jahren beherrscht er die Regeln mal grade rudimentär: den Ball nicht in die Hände nehmen, aufs Tor schießen, um einen Punkt zu erlangen, den Ball nicht ausserhalb der weißen Linie weiter spielen (es sei denn, der Trainer sagt was Anderes) und der wichtigste Punkt (zumindest in seinen Augen und in denen der anderen Kinder) wir müssen gewinnen.

Aber warum muss man gewinnen? Was bringt es, zu gewinnen? Ausser, dass in Söhnchens Fall die andere Mannschaft ausgelacht wird, man sich gegenseitig ein „Ätsch man, Bätsch man!“ entgegen wirft und freudestrahlend zu den Eltern rennt und was von 21 zu 184 faselt. Punktezählen muss auch noch gelernt werden.

Wenn Sohnemanns Mannschaft verloren hat, ist er natürlich tief traurig, enttäuscht und er schimpft auf die Anderen, die ja eh total blöde sind. Bis ich ihn frage, warum er, der ja vor dem Tor stand, denn die Anderen nicht gehindert hat, den Ball ins Tor zu lassen. Oder warum er an der Linie stand und dem Kohlweißling hinterher geschaut hat, anstatt den Ball ins gegnerische Tor zu Kicken. Das ist gemein von mir, ihm die Schuld zuzuschieben – aber dann widerrum frage ich ihn, ob er denn Spaß hatte. Oftmals strahlt er mich dann an, sagt, er möchte die nächste Woche wieder hin und dann ist das Thema mit Verlieren und Gewinnen auch schon durch. Er weiß inzwischen, dass Gewinnen und Verlieren nicht wichtig ist, dass alleine der Spaß am Spiel zählt. Denn meiner Meinung nach ist Gewinnen nichts, was erstrebenswert ist. Denn wenn man gewinnt, verlieren die Anderen und dann sind die traurig. Auf Kinderebene ist das logisch. Erster sein ist für die, die danach kommen, voll blöde. Weil der zweite Sieger der erste Verlierer ist.

Verlieren ist ein Tritt in die Psyche und damit ungesund. Und weil man nicht immer gewinnen kann, bekommt unsere Psyche öfters mal einen Tritt. Das fängt im Kindergarten an (wer ist der Erste/ die Erste im Gruppenraum), zieht sich in der Freizeit weiter (Fußball und Schwimmen „Wer hat als Erste/r sein Abzeichen“), in die Grundschule (wer kann als Erste/r lesen/schreiben/rechnen und bekommt eine goldene Urkunde bei den Bundesjugendspielen) zur Mittelschule (Vorlese- und Rechenwettbewerbe, Zensuren mit Sternchen) bis hin zum Abschluss (Summa cum laude oder doch nur Sek.I oder Sek.II)

Nehmen wir doch mal als Beispiel die Bundesjugendspiele, bzw. wie ich sie erfahren habe:

in meiner Grundschulzeit (Anfang der 90er) war die Teilnahme an den BJS Pflicht. Wer krank war, bekam einen Eintrag im Klassenbuch, ne schlechtere Sportbewertung, einen sog. Blauen Brief und natürlich auch den Eintrag im Zeugnis. Weil das Alles keine guten Aussichten waren, schleppte ich mich hin, trotz gehöriger Antipathie gegenüber sportlicher Veranstaltungen im Allgemeinen und den BJS im Besonderen.

Klein-Krähe gab sich alle Mühe, hoch und weit zu Springen, noch weiter zu Werfen, die gewünschten Seilsprünge in der vorgegebenen Zeit mit bestmöglichem Ergebnis zu absolvieren und natürlich auch schlussendlich möglichst schnell zu Laufen. Mit meinen Ergebnissen war ich persönlich immer zufrieden, denn ich hatte keine Lust auf diesen verf***ten Wettbewerb, zu Sport schonmal gar nicht und irgendwie hab ich mit trotzdem Mühe gegeben, gut abzuschneiden. Als Belohnung winkte ja schließlich ne hübsche Urkunde, eventuell ein kleiner Pokal, aber zumindest ne Medaille.

Das Ende des Wettbewerbs nahte, die Kinder versammelten sich zur Urkundenvergabe und hofften Jeder für sich mit glänzenden Augen und noch völlig verschwitzt auf Medaille oder Pokal. Klein-Krähe mittendrin, mit dem Gedanken erfüllt, heute wars richtig gut, du warst schnell (andere waren trotzdem schneller) du bist weit gesprungen (andere habens noch weiter geschafft) und du hast dich beim Staffellauf nicht auf die Schnauze gepackt, heute kriegst du eine von diesen tollen, glänzenden Medaillen und deine Klassenkameraden werden dich loben.

Der Rektor sprach in sein Mikro, verteilte unter Jubel und Applaus die Pokale nebst Urkunden, die Gewinner durften sich ihre Sachen abholen und sich umziehen gehen. Der Platz leerte sich etwas.

Es wurde nur Wenig ruhiger, denn jetzt kamen die Goldmedaillen. Krähe macht sich darauf keine Hoffnungen, die bekommen immer nur die Jungs. Tatsache, nur Jungs, Medaille um den Hals, Urkunde, Pfötchen schütteln, Abgang.

Ah, die Silbermedaillen, sehen auch viel schöner aus (ich liebe Silber), Krähe möchte SO EINE haben. Ein Name nach dem Nächsten, einmal einer, der meinem ähnelt, ich will aufstehen, aber der Nachname war ein Anderer. Das war die letzte. Krähe ist traurig, aber da wartet noch Bronze. Der Platz ist inzwischen bis auf 30 Kinder leer, 10 warten auf die letzten Medaillen. Ein Name nach dem Nächsten zieht an mir vorbei, Meiner ist nicht dabei. Krähe ist nicht nur traurig, sondern auch enttäuscht. Denn jetzt kommt das, was der Lehrer als Trostpreis sieht, der Schüler, der eh schon unter Hänseleien leiden darf, aber als offizielle Erlaubnis zum Getreten werden: die Teilnehmerurkunde!

Klein-Krähe heult und die Klassenlehrerin will einfach nicht verstehen, warum: dass diese Urkunde einen Dreck wert ist, weil man selbst am Besten weiß, ob man da war oder nicht! Weil man sich wirklich große Mühe gegeben hat, das aber anscheinend unter der Masse an Teilnehmenrn keinen Bestand hat. Es wird nach Schema gerechnet, unter 2 Minuten um die Runde 10 Punkte, unter 5 Minuten 3 Punkte, 7 Minuten, joa, der war da. Es wird nicht mitbewertet, dass betreffender Schüler Asthma hat und daher etwas langsamer machen muss. Es wird nicht mit einbezogen, dass der Schüler sonst sportlich eine Niete ist und da keinen Spaß dran hat. Die einzelnen, persönlichen Leistungen werden nicht gewertet, sondern nur die, die in der Liste stehen. Als Individuum bist du verloren und darfst dir von den Anderen, den Besseren auch noch anhören, dass du nichts kannst. Als ob du das nicht selber wüsstest! Und wenn man dann in der Klasse saß und nachgehakt wurde, wie gut man nun wäre, wurde Klein-Krähe ausgelacht. Weil sie doch nur ne blöde Teilnehmerurkunde bekommen hat. Und weil sie da schon nicht verstehen konnte, warum man sich im Wettbewerb messen muss, wenn die Gewinner die Tollen sind und quasi mit Erlaubnis die Nicht-Gewinner treten durften.

Es gab aber auch Wettbewerbe, dich gewonnen habe, so ist es nicht. Der Plattdeutsch-Vorlese-Wettbewerb, da hatte ich den ersten Platz. Und musste zusehen, wie eine Schulkameradin von ihrer Mutter, die Töchterchen scheinbar gedrillt hat ohne Ende, völlig fertig gemacht wurde. Weil sie Zweite war. Mir tat das Mädchen unendlich leid. Ich sah ihre Tränen und konnte mich nicht mehr freuen. Ich wollte ihr den Vortritt lassen, aber das durfte ich nicht. Ich habe mich geweigert, Erste zu sein, nur damit das Mädchen gewinnen durfte. Nein, ich musste gewinnen. Obwohl ich nicht (mehr) wollte.

Ich wurde im Vorlese-Wettbewerb Jugendbuch Zweite. Erste wurde meine damals beste Freundin. Die hatte es sowas von verdient. Und ich freute mich so sehr für sie… ich war keine Verliererin mit Tränen in den Augen. Dafür wurde ich von der Jury gelobt. Warum ich denn nicht enttäuscht wäre, wurde ich gefragt: ganz einfach, weil ich Fehler gemacht habe, meine Freundin aber nicht. Weil sie besser war und weil wir Freundinnen wären, die Alles teilen. Sie wollte nicht gewinnen, aber freute sich dennoch drüber. Sie wurde später Landkreis-Beste, ich war so stolz. Weil sie, die Beste, ausgerechnet MEINE Freundin war!

Heute frage ich mich immer noch: warum muss man Kinder in den Wettbewerb bringen? Was hat man von dem System Gewinnen/Verlieren?

Warum müssen Kinder gedrillt werden, dass sie gewinnen? Und wozu muss es Pokale, Medaillen und Urkunden geben? Die Erwartungshaltung der Eltern und Lehrer an die Kinder ist ein enormer, psychischer Druck. Einige Kinder können damit um, gewinnen und bekommen Lob, Aufmerksamkeit und Jubel. Die Anderen bekommen Ärger, enttäuschte Gesichter und weiteren Druck, der nicht erfüllt werden kann. Warum muss man denn überhaupt unterteilen in Gewinner und Verlierer? Ist es nicht sinnvoller, alle als Teilnehmer zu werten, ohne Punkte, ohne Gold/Silber/Bronze?

Manche werden jetzt mit dem Argument „Arbeitsmarktsituation“ um sich schlagen. Ja, auch da zählt der Erste/Schnellste/Beste. Doch würde man von kindauf lediglich den Wert, dabei gewesen zu sein, schätzen lernen, würde es die hochgeschraubten Ansprüche im Erwachsenendasein noch geben? Ich denke nicht!

Belohnt doch dafür, dass man Spaß hatte. Mit etwas, wovon Alle und nicht nur die Einzelnen was haben. Denn ich mag Wettbewerbe heute noch nicht, egal, ob ich sie gewonnen habe oder nicht. Denn es gibt nur Verlierer!!!

Die Krähe hat…

… ein neues Spielzeug!

Nein, ich muss sagen, ein Spielzeug ist es nicht, wohl aber ein wirklich toller Helfer in der Küche.

Er kann hacken, mahlen, dünsten, kochen, wiegen und sagt mir sogar, welche Zutat als nächstes in den Mixtopf kommt.

Die Rede ist vom Thermomix TM5 aus dem Hause Vorwerk. Ein wahrer Alleskönner und ich bin sehr überzeugt von meinem neuen Freund.

Seit dem 31.03. habe ich das gute Stück in meiner Küche stehen und koche seit seinem Einzug nicht mehr auf dem Herd (ausser meine Nudeln, denn ein Pfund Nudeln schafft er leider nicht, wohl aber die besteste Tomatensoße der Welt. Zumindest laut Sohnemann, und der muss es als Nudelspezialist ja wissen😉 )

Ich wollte ihn eigentlich nicht haben. Eine Freundin hat ihn mir und ein paar Anderen vorgeführt und ich dachte, ich bräuchte ihn auch nicht. Denn Alles, was der kann, kann ich mit den Mitteln, die ich hier habe, auch. Gut, zugegeben, mein Mehl und mein Kaffeepulver selber mahlen, das kann ich nicht. Aber sonst…

Aber dann, weit nach dem Erlebniskochen bei meiner Freundin, kam das Kopfkino. Natürlich fragte ich bei ihr nach, wie denn Dieses wäre und Jenes und überhaupt.

Und irgendwann drückte sie mir einen Beratungsgutschein in die Hand. Ihre Teamleiterin würde sich melden und wir würden ein Gespräch vereinbaren. Und kurze Zeit später hatte ich tatsächlich einen Termin mit einer sehr sympathischen Dame und war mir dennoch sicher, der Thermomix und Ich, das passt nicht. Der ist zu teuer, der ist so groß, den brauche ich ansich nicht. Aber schön wäre es trotzdem, ihn mal bei mir erleben zu dürfen.

Mein Kopfkino war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – denn als die nette Dame vom Telefon mit meinem neuen, besten Freund auf der Matte stand, hatte ich Nichts zu verlieren. Ausser dem Erlebnis, ihn ständig um mich zu haben, den Thermomix. Jeden Tag frisches, gesundes, „chemiefreies“ und leckeres Brot zu backen, Gemüse so knackig und doch zart dünsten zu können, dass es schmeckt und so schnell und sparsam ein saumäßig leckeres Geschnetzeltes zu zaubern, dass sogar mein Sohn es liebt.

Die nette Dame ist jetzt auch meine Teamleiterin und meine Freundin hat eine neue Kollegin geworben – mich! Ich bin stolz, dieses wunderbare Geschenk an jede/n Hausfrau/mann vermitteln zu können und mich Thermomix-Repräsentantin nennen zu dürfen.

Mein Thermomix und ich sind inzwischen nicht nur ein eingespieltes Team, er hilft mir zudem auch beim Abnehmen (bis dato 5kg in einem Monat!), ich kann meinen Jüngsten mit frisch gekochten Breien verwöhnen und meine ganze Familie ist begeistert. Jetzt möchte sogar der weltbeste Ehemann von Allen (nämlich Meiner!) einen Küchenfreund für seine Arbeit haben!!!

Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe, dem Hause Vorwerk ein weiteres Mal den Vorzug gegenüber anderer, teils deutlich günstigerer Produkte, gegeben zu haben. Denn qualitativ spricht Alles für Vorwerk. Bis auf den Motor kann ich Alles, also den Mixtopf, alle Einsätze, den Varoma und den Spatel ohne Probleme in den Geschirrspüler packen. Ich habe während der Zubereitungsphasen tatsächlich Zeit, in Ruhe nochmal Duschen zu gehen, mit den Kindern zu spielen, den Tisch liebevoll herzurichten ect., während mein Essen vor sich hin (ge)kocht (wird). kein Aufpassen, damit Nichts anbrennt, keine lästige Rührerei im Topf – total klasse. Ich bin begeistert, meine Familie ist begeistert, Allen schmeckt es wunderbar. Wir sind zufrieden!

Interesse geweckt? Dann hier melden, Formular ausfüllen und Spaß haben!!!

Es lohnt sich!